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Wie Sie die Conversion auf der Landingpage erhöhen

BeoHosting Team··9 Min. Lesezeit Lesezeit
Wie Sie die Conversion auf der Landingpage erhöhen

Was ist Konversion und warum sie wichtig ist

Eine Konversion ist die Aktion, die ein Besucher auf Ihrer Seite ausführen soll - ein Produkt kaufen, sich für einen Newsletter anmelden, ein Kontaktformular ausfüllen oder ein E-Book herunterladen. Die Konversionsrate ist der Prozentsatz der Besucher, die diese Aktion im Verhältnis zur Gesamtzahl der Besucher abschließen.

Die durchschnittliche Konversionsrate einer Landingpage liegt bei 2-5 %, die besten Seiten erreichen jedoch 10 % oder mehr. Eine Steigerung der Konversion von 2 % auf 4 % bedeutet eine Verdopplung der Ergebnisse, ganz ohne Erhöhung des Werbebudgets. Deshalb gehört die Konversionsoptimierung zu den Marketinginvestitionen mit der höchsten Rendite.

1. Optimierung der CTA-Buttons (Call to Action)

Der CTA-Button ist das wichtigste Element auf einer Landingpage. Er ist der Punkt, an dem der Besucher entscheidet, ob er aktiv wird oder die Seite verlässt.

Regeln für einen effektiven CTA

  • Klarer, konkreter Text: Statt des generischen "Hier klicken" verwenden Sie "Kostenlosen Leitfaden herunterladen" oder "Kostenlose Testversion starten". Der Besucher muss genau wissen, was nach dem Klick passiert.
  • Kontrastfarbe: Der CTA-Button muss sich visuell vom Rest der Seite abheben. Ist die Website überwiegend blau, verwenden Sie einen orangefarbenen oder grünen Button.
  • Größe und Position: Der Button muss groß genug sein, um leicht aufzufallen, aber nicht so groß, dass er aufdringlich wirkt. Platzieren Sie ihn above the fold (ohne Scrollen sichtbar).
  • Dringlichkeit: Fügen Sie ein Element der Dringlichkeit hinzu: "Angebot gültig für weitere 48 Stunden" oder "Nur noch 5 Plätze frei". Aber bleiben Sie ehrlich - falsche Dringlichkeit zerstört das Vertrauen.
  • Ein primärer CTA: Bieten Sie nicht zu viele Optionen auf einer Seite an. Ein klares Ziel = höhere Konversion.

Beispiele für gute CTA-Texte

  • "Kostenlose 14-Tage-Testversion starten"
  • "Preisliste für Ihr Unternehmen herunterladen"
  • "Beratungstermin vereinbaren"
  • "In den Warenkorb - kostenloser Versand"
  • "Anmelden und 20 % sparen"

2. Social Proof - sozialer Beweis

Menschen treffen Entscheidungen auf Grundlage dessen, was andere tun. Wenn ein Besucher sieht, dass andere Ihr Produkt bereits gekauft oder Ihre Dienstleistung genutzt haben, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Konversion dramatisch.

Arten von Social Proof

  • Testimonials: Zitate zufriedener Kunden mit Vor- und Nachnamen sowie Foto. Je konkreter, desto besser - "Wir haben unseren Umsatz in 3 Monaten um 150 % gesteigert" ist viel stärker als "Ausgezeichneter Service".
  • Kundenlogos: Zeigen Sie die Logos bekannter Unternehmen, die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung nutzen. "Verwendet von Siemens, der Deutschen Telekom und Bosch" schafft sofortige Glaubwürdigkeit.
  • Zahlen: "Über 5.000 zufriedene Kunden" oder "10 Jahre am Markt" sind einfache, aber wirkungsvolle Belege.
  • Bewertungen und Rezensionen: Sterne, Google-Rezensionen, Trustpilot-Bewertungen - alles, was eine objektive Beurteilung zeigt.
  • Fallstudien: Detaillierte Beschreibungen, wie Sie einem konkreten Kunden bei der Lösung eines Problems geholfen haben. Die stärkste Form von Social Proof im B2B.
  • Echtzeit-Benachrichtigungen: "Lukas aus München hat gerade gekauft ..." - zeigt Aktivität in Echtzeit.

3. A/B-Testing

A/B-Testing (Split-Testing) ist eine Methode, bei der Sie zwei Versionen einer Seite parallel testen, um zu sehen, welche besser konvertiert. Statt zu raten, was funktioniert, lassen Sie die Daten sprechen.

Was Sie testen sollten

  • Überschrift: Ändern Sie die Überschrift und messen Sie die Auswirkung auf die Konversion. Überschriften, die ein Problem lösen ("Schützen Sie Ihre Website in 5 Minuten vor Hackern"), funktionieren oft besser als generische.
  • CTA-Text und -Farbe: Testen Sie verschiedene Formulierungen und Button-Farben. Kleine Änderungen können große Wirkung haben.
  • Hero-Bild: Foto einer Person vs. Illustration vs. Produkt-Screenshot.
  • Formularlänge: Weniger Felder = mehr Konversionen, aber Leads von geringerer Qualität. Finden Sie die Balance.
  • Layout: Einspaltiges vs. zweispaltiges Layout, Position des Social Proof, Reihenfolge der Abschnitte.

Tools für A/B-Testing

  • Google Optimize (Optimize 360): Ein kostenloses, in Google Analytics integriertes Tool. Ideal für Einsteiger.
  • VWO (Visual Website Optimizer): Ein fortgeschrittenes Tool mit visuellem Editor. Ab 99 $ pro Monat.
  • Optimizely: Enterprise-Lösung für ernsthafte Teams. Das fortschrittlichste, aber auch teuerste Tool.

Wichtige Regel: Testen Sie immer nur eine Sache gleichzeitig. Wenn Sie sowohl die Überschrift als auch die Button-Farbe ändern, wissen Sie nicht, was das Ergebnis bewirkt hat. Lassen Sie den Test außerdem lange genug laufen (mindestens 2 Wochen oder 1.000 Besucher pro Variante), um statistische Signifikanz zu erreichen.

4. Ladegeschwindigkeit der Seite

Die Geschwindigkeit beeinflusst die Konversion direkt. Jede Sekunde langsamerer Ladezeit senkt die Konversion um 7 %. Wenn Ihre Landingpage 5 Sekunden statt 2 lädt, verlieren Sie rund 20 % der potenziellen Konversionen.

So beschleunigen Sie eine Landingpage

  • Hochwertiges Hosting: Ein LiteSpeed-Server mit NVMe-SSD-Festplatten ist die Grundlage. Die BeoHosting-Pakete sind auf Geschwindigkeit optimiert.
  • Bildoptimierung: Verwenden Sie das WebP-Format, komprimieren Sie Bilder und nutzen Sie Lazy Loading für Bilder unterhalb des Folds.
  • Minimaler Code: Vermeiden Sie schwere Page-Builder, wenn Sie sie nicht brauchen. Jedes zusätzliche Plugin verlangsamt die Seite.
  • CDN: Nutzen Sie Cloudflare oder ein ähnliches CDN für schnelleres Laden von jedem Standort der Welt aus.
  • Kritisches CSS: Binden Sie das CSS, das für die Darstellung above the fold nötig ist, inline ein und laden Sie den Rest asynchron.

5. Trust-Signale - Vertrauenssignale

Ein Besucher, der Ihnen nicht vertraut, wird nicht konvertieren, so gut Ihr CTA auch sein mag. Trust-Signale helfen Ihnen, in den ersten Sekunden des Besuchs Vertrauen aufzubauen.

  • SSL-Zertifikat: HTTPS und das Schloss-Symbol im Browser sind grundlegende Vertrauenssignale. Ohne aktive Verschlüsselung auf der Website zeigt Google Chrome die Warnung "Nicht sicher".
  • Geld-zurück-Garantie: "30 Tage Geld-zurück-Garantie" verringert das Kaufrisiko für den Kunden.
  • Kontaktinformationen: Sichtbare Telefonnummer, E-Mail und Firmenadresse. Der Kunde möchte wissen, dass hinter der Website ein echtes Unternehmen steht.
  • Sicherheits-Badges: Symbole für SSL, sichere Zahlung, PCI-Konformität und Ähnliches.
  • Datenschutzerklärung: Ein Link zur Datenschutzerklärung, besonders neben Formularen, in die personenbezogene Daten eingegeben werden.
  • Professionelles Design: Eine Website, die veraltet oder amateurhaft aussieht, verliert automatisch an Glaubwürdigkeit. Investieren Sie in ein professionelles Website-Design.

6. Formular-Optimierung

Wenn Ihr Konversionsziel das Ausfüllen eines Formulars umfasst, ist dessen Optimierung entscheidend. Jedes zusätzliche Feld senkt die Konversion um 10-15 %.

  • Minimale Anzahl an Feldern: Fragen Sie nur das ab, was wirklich notwendig ist. Für einen Newsletter genügt allein die E-Mail. Für ein Kontaktformular: Name, E-Mail, Nachricht.
  • Intelligente Formate: Autovervollständigung, Eingabemaskierung für Telefonnummern, Dropdown statt Freitext, wo immer möglich.
  • Progressive Profiling: Fragen Sie zuerst grundlegende Daten ab und zusätzliche Informationen in einem späteren Schritt oder per Follow-up-E-Mail.
  • Inline-Validierung: Zeigen Sie Fehler sofort an, während der Nutzer das Formular ausfüllt, und nicht erst nach dem Klick auf "Absenden".
  • Klare Labels: Jedes Feld muss eine klare Beschriftung haben. Platzhaltertext ist kein Ersatz für ein Label, da er verschwindet, sobald der Nutzer zu tippen beginnt.

Fazit

Konversionsoptimierung ist ein kontinuierlicher Prozess aus Testen, Analysieren und Verbessern. Beginnen Sie mit den wirkungsvollsten Elementen - CTA-Button, Überschrift und Ladegeschwindigkeit. Ergänzen Sie Social Proof und Trust-Signale. Testen Sie anschließend Varianten über A/B-Tests und verfolgen Sie die Ergebnisse. Kleine Änderungen können große Resultate bringen: Eine Steigerung der Konversion von 2 % auf 4 % verdoppelt buchstäblich den Umsatz aus demselben Traffic.

BeoHosting Team

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